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Zeitumstellung

In der Schweiz wurde dieser Unsinn per Volksabstimmung abgelehnt, aber der damalige Bundesrat führte diese Regelung abgehobenerweise dennoch ein.

Hier ist die Türkei sogar fortschrittlicher. Dort hat man diesen Unsinn einfach eingestellt.

Abstimmung und Wirklichkeit

Ähnlich wie beim schleichenden EU-Beitritt gegenwärtig ging es auch bei der ebenfalls unsinnigen Zeitumstellung zu:

  • Der Bund hat 1977 - einmal mehr europa-geil - ein Sommerzeit-Gesetz verabschiedet.
  • Daraufhin kam es zu einer Volksabstimmung. Unter anderem sorgten sich Bauern um ihre Tiere, etwa die Kühe, bei denen der Melk-Rhythmus umgestellt werden müsse.
  • Die Volksinitiative für die Beibehaltung der Normalzeit wurde am 28. Mai 1978 mit 83,8% angenommen.
  • Die Schweiz war einmal mehr vernünftiger als andere und wurde zur Zeitinsel.
  • Der Nationalrat gab 1980 grünes Licht zur Einführung der Sommerzeit und dies entgegen dem ausdrücklichen Volkswillen, in der Schweiz wurde die Sommerzeit im Frühjahr 1981 eingeführt. Seitdem wird in der Schweiz der gesundheitsschädliche und nutzlose Zeitumstellungsschwachsinn mitgemacht, der so gut wie keinerlei Energie einspart, sondern - berücksichtigt man die ganzen Verkehrsunfälle und Gesundheitsschäden durch die Umstellerei vermutlich sogar enorm teuer ist.

Dabei hätte all das der Bundesrat besser wissen können.

Denn schon während des Zweiten Weltkriegs gab es eine Sommerzeit in der Schweiz:

1941 und 1942.

Erreicht werden sollte eine Ersparniß von Energie.

Doch das Ergebniß stand schlichtweg in keinem Verhältniß zu den Erwartungen, weshalb der Bundesrat das Schweizer Zeitumstellungsexperiment wegen Erfolglosigkeit im Jahr 1943 abbrach.

Der Bundesrat hätte also aus den Erfahrungen des 2. Weltkriegs lernen können und schon dies alleine wäre ein Grund gewesen, den Volkswillen zu achten.

Anstattdessen mußte man mal wieder das ach so große Europa und ach so maßgebliche Europa nachäffen.

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